60234 - Liszt's 'Dante' im Originalklang


(...) Haselböcks Deutung klingt so andersartig, so entschlackt und transparent, dabei ungewöhnlich farbdunkel, dass man bisweilen meint, diese Komposition könne eigentlich nicht von Liszt stammen, weil sie gegen die Klischees, die man für gewöhnlich mit ihm verbindet, verstößt. (...) So vollbringt Haselböck mit seiner Wiener Akademie die paradoxe Leistung, durch Rückgriff auf das Vergangene das Neue an Liszt herauszustellen. Der Hörer jedenfalls kann mit dieser Einspielung per ‚Horizontverschmelzung‘ ein bisschen nachfühlen, wie es Liszts Zeitgenossen beim Hören seiner innovativen Orchesterwerke möglicherweise ergangen sein wird. Die kommenden Teile von ‚The Sound of Weimar‘ werden mit Spannung erwartet!
Aron Ayed

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www.klavier.de 13.05.2011