Max Reger - Akribisch


Vielfältiger als man wohl vermuten würde ist das Liedschaffen Max Regers. In seinen rund 300 Liedern steht das eher schlichte Kinderlied neben dem effektvoll affektgeladenen Kunstlied.
Der Tenor Markus Schäfer und sein alle technischen Herausforderungen mühelos
überwindender Pianist Ernst Breidenbach arbeiten dieses breite Ausdrucksspektrum
akribisch heraus. Schäfer meistert die teilweise kühnen Intervalle mit behänder
Leichtigkeit, ohne sein Legato dadurch in Gefahr zu bringen. Mitunter erinnert sein
Gesang, etwa wenn er Vokale aufhellt, an den VortragsstilI an Bostridges, allerdings ohne sich ernsthaft ins Manierierte zu verlieren.
Das Klangbild ist klar und hell, doch geradei m SACD-Modusm it einem grenzwertig
langen Hall versehen. C.Vr.
Fonoforum 01.07.2007