Die CD „Friedrich Nietzsche. Sämtliche Werke für Klavier solo“ präsentiert erstmals Kompositionen des großen deutschen Philosophen, für den die Musik ein wichtiger Bestandteil seines Lebens war: „Ohne Musik ist das Leben einfach ein Irrthum, eine Strapaze, ein Exil“.
Nietzsche war ein begabter Musiker, vor allem als Improvisator am Klavier. Seine Kompositionen hingegen wurden von Zeitgenossen kritisiert – sie belegen aber seine Begabung fürs Melodische, die sich besonders in seinen Liedern und den beiden Klaviersonaten widerspiegelt.
Für diese CD stellte Pianist Michael Krücker den vollendeten Werken Nietzsches Fragmente zur Seite, Miniaturen von der Kürze der Aphorismen, die Nietzsche als philosophische Ausdrucksform bevorzugt nutzte. Die Fragmente weisen eine innere musikalische Schlüssigkeit auf. Die meisten der Klavierminiaturen, die erstmals auf CD erscheinen, entstanden von 1861 bis 1865, in Nietzsches Schul- und Studienzeit, seiner produktivsten Phase.
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Friedrich Nietzsche – Complete Works for Solo Piano first presents compositions written by the great German philosopher. Music was an important part of his life: “Without music, life is simply a delusion, exertion, exile.”
Nietzsche was a talented musician, especially when improvising at the piano. His compositions on the other hand were criticized by his contemporaries – but the works do prove that Nietzsche had a gift for melodics, something particularly reflected in his songs and the two piano sonatas.
For this CD, pianist Michael Krücker has put Nietzsche’s finished works alongside fragments, miniatures the length of the aphorisms Nietzsche prefered to use as a form of philosophical expression. The fragments display an inner musical conclusiveness. The majority of the piano miniatures, which are to be heard on CD for the first time, were written between 1861 and 1865, during Nietzsche’s school and student days – his most productive phase.
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Tracklisting
Einleitung
Ermanarich. Symphonische Dichtung. Energisch - düster
Das zerbrochene Ringlein (Joseph v. Eichendorff). Langsam
Im Mondschein auf der Puszta. Zart, innig, nicht zu langsam
Unserer Altvordern eingedenk (Zwei polnische Tänze)
Mazurka
Aus der Czarda. Anfänglich langsamer, dann immer schneller
Heldenklage. Mit tiefem Gefühl
So lach doch mal
Da geht ein Bach. Lebhaft
Sturmmarsch
Hymnus an die Freundschaft.
- Vorspiel (Festzug der Freunde zum Tempel der
Freundschaft). Mit feierlicher Zurückhaltung, bestimmt
- Hymnus erste Strophe
- Erstes Zwischenspiel. Wie in glücklich-trauriger Erinnerung
- Hymnus zweite Strophe
- Zweites Zwischenspiel. Wie eine Wahrsagung über die Zukunft
- Hymnus dritte Strophe
Edes titok. Rhapsodisch (mit viel Gefühl vortragen)
Sonatine op. II
Andante
Presto
Das „Fragment an sich“. Sehr langsam
Sonate D-Dur
Allegro
Andante
Marcia
Klavierskizze
Sonate G-Dur
Maestoso adagio
Vivace
Ungarischer Marsch. Feurig
Albumblatt
Allegro
Skizze (zu Byrons „Foscari“?)
Fugenfragmente
Schluss eines Klavierstücks
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